Schlagwort: Sensorische Integrationsstörung

Sensorische Integration ist der neurologischen Prozess, der Sinneseindrücke aus dem eigenen Körper und aus der Umwelt organisiert und es ermöglicht, den Körper effektiv in der Umwelt einzusetzen. Durch die sensorische Integration werden die verschiedenen Wahrnehmungsbereiche, z.B. Tastsinn, Sehsinn, Hörsinn, miteinander verbunden. Alle über die Sinnessysteme aufgenommenen Informationen werden integriert, d.h. sie werden im Nervensystem und Gehirn weitergeleitet, verarbeitet und gedeutet, so dass der jeweiligen Situation angemessene Handlungen erfolgen können. Sensorische Integration könnte auch als „Wahrnehmungsverarbeitung“ bezeichnet werden und ist etwas, was jeder Mensch ein Leben lang tut. Manchmal verläuft dieser Prozess jedoch nicht optimal.
Sensorisch-integrative Dysfunktionen können sich als Störungen der Praxie oder als Störungen der sensorischen Modulation äußern. Im ersten Fall ist die Bewegungsplanung und -ausführung beeinträchtigt; im zweiten Fall ist die Fähigkeit zur Regulierung der eigenen Reaktionen auf Sinnesreize betroffen. Es kommt zu Über- oder Unterreaktionen, die ein situationsangemessenes Handeln unmöglich machen können. Betroffene Kinder wirken ungeschickt, stoßen überall an und neigen auf der Schaukel zu Schwindel und Übelkeit. Andere Kinder möchten nicht berührt werden oder meiden den Kontakt zu bestimmten Materialien oder Gegenständen. Diese Besonderheiten können die Handlungsfähigkeit, das Bewegungsverhalten, die sozialen Beziehungen, die Aufmerksamkeit und das Erlernen schulischer Grundfertigkeiten – speziell das Lesen, Schreiben und Rechnen – stark beeinträchtigen.

Löscheinsatz oder verschärfende Maßnahmen? (Zusatz 20. Februar)

Das Schwierigste ist, wenn daraufhin noch die große Wortdusche erfolgt, und das Ventil wieder und wieder zum Platzen bringt, so dass noch mehr Wortdusche drüber gegossen wird usw.

Überdruck

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Ja, ich bekomme gerne ein Kompliment

nein, ich will es nicht ablehnen, das Lob „es geht dir besser“, und möchte doch sagen: jeder Morgen ist schwer, ich habe den Jahreswechsel kaum geschafft, ich bin so müde – damit mache ich mir aber keine Freunde, Ärzte und Physiotherapeuten möchten Erfolge sehen, das kann ich ihnen nicht wegnehmen, ich bin auf sie angewiesen, sie müssen bei Laune bleiben.

Es ist ja alles ganz anders

Erinnert mich an die Logopädin (zwei Monate her), die mir weismachen wollte, ich hätte keine gelähmte Speiseröhre, keinen fehlgebildeten Darm, sondern eine psychische Störung, sie schrie auf mich ein, weil ich ihr „wegen mangelnder Krankheitseinsicht“ das Wort verweigerte („Hallo, haaalooo, jetzt reeeden Sie gefälligst mit mir, ich lasse Sie nicht aus der Tür, bevor Sie nicht mit mir reden!“) und als ich an ihrem Nusskuchen fast erstickte, tat ich das „aus Geltungssucht“.

Zwickmühle

Möchte freundlich und gefällig sein, dazu muss ich mich mehr in mich zurück ziehen, um Kraft zu haben, und ein Rückzug in mich wird als unfreundlich und ungefällig empfunden.

Tag für Tag

Diese Morgenangst, Anstoß zu erregen, etwas falsch zu machen, ein Fehler zu sein, ist in meinem Kopf und ich könnte dagegen andenken „stop“, nur hängt das ja auch von der Umgebung ab, von der „Umgebungstemperatur“, auf die ich keinen Einfluss habe.

Wir Imperfekten

Ich tue mich damit schwer, dass die Menschen nicht perfekt sind, dabei bin ich alles andere als perfekt – vielleicht liegt es eben daran: da ich selbst eine Art „Picassoskulptur“ bin und in meinem Kopf „Guernica“ herrscht, muss die Außenwelt perfekt sein, damit ich nicht auseinanderbreche.

Glaube versetzt Berge

Ich glaube einfach ganz fest, dass ich anders bin, nicht ich bin, dann verwandele ich mich – wundersam – in was Handliches, Pflegeleichtes, Adrettes und Nettes, etwas, zum mit befreundet sein.