Schlagwort: Hochbegabung

Gegen die Hochnäsigkeit des Ichs: sei mal allgemein, sag nicht immer „ich“

Also gut, aber es braucht mindestens zwei Sätze: Was macht man, wenn man sich schnell langweilt, weil alles nach kurzer Zeit nicht mehr genug „Input“ bietet – dann macht man seine eigenen Projekte und Schreibereien, man denkt sich für sich selbst Aufgaben aus, und man verpasst irgendwann, was die Anderen tun und wo sie sind.

Deswegen ist man nun nicht dümmer als die anderen, aber man ist noch weiter heraus aus der Welt, als man ohnehin schon war, und die Welt hält einen, wegen der Weltfremdheit, für dumm.

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Nummern und Zahlen

Schulnoten, Ausbildungsnoten, Intelligenzquotient, Telefonnummer: dies alles soll ich nennen, damit sie und die „potentiellen Arbeitgeber“ mich kennenlernen, wenn aber die Zahlen zu niedrig und zu hoch sind, und ich die Nummer nicht angeben mag, wird Inklusion unmöglich.

Schneller, besser, toller

Ja, es muß rasch vorwärts gehen, weiter, weiter – das ist, was ich denke, ob in Schule oder Ausbildung, in Kursen oder Kirchenchor; es ist mein kleines Selbstbewusstsein, das mich zur Eile drängt, die Beweislast der großen Fähigkeit, die ich mir auferlege – aber dieses kleine Selbstbewusstsein sollte besser weg, denn es beschämt diejenigen, die langsam machen wollen.

Du bist keine Leuchte

Interessant: Kritik von meiner Seite sei begründet in meiner intellektuellen Überforderung (das kann ich verneinen) und werde gespeist durch mein mangelhaftes Selbstbewusstsein (ach ja….die alte Binsenweisheit 🙂 )