Kategorie: Juli 2016

Nicht mein Satz

Wenn du mich lieben würdest, dann würdest du mein Leben mit deinen Behinderungen nicht so schwer machen.

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Homefullness

kenne ich so lange, wie ich auf das Haus zugehe, auf die Türschwelle zu, doch am Ende der Treppe bricht das Gefühl weg, und das Drehen des Schlüssels wird so große Anstrengung, dass im Vorflur der einzige Gedanke darauf zielt, kontaktlos in einem Raum verschwinden zu dürfen.

(Homefullness: das erleichterte Gefühl, eine Reise zu Ende gebracht zu haben und zurück nachhause/in die unmittelbare Umgebung des Zuhauses zu kommen)

Zusatz 24.Juli

Für mich ist das nachhause-Kommen schlimm, weil es ein Schwellenmoment ist, und Schwellenmomente halte ich schwer aus, kann kaum damit umgehen: von einer Wirklichkeit in die andere, von einem Zustand in den nächsten, durch eine Tür in die unkalkulierbare Fremde.

Der längste Tag

Mit dem falschen Bein aufgestanden: noch im Bett liegend keine Kraft gehabt und an Elend denken gemusst.

(Matutolypea: das schlechte Gefühl/die schlechte Laune am Morgen. Der Begriff leitet sich ab von „Mater Matuta“, der römischen Göttin des Sonnenaufgangs und von „Lype“, dem altgriechischen Wort für „Depression“)