Aus dem Selbst in die Welt (ein langer, philosophischer Satz)

Da Leben für mich ständige Philosophie ist und jede Begebenheit mir eine philosophische (oder religiöse?) Ausdeutung abverlangt, ist mir der Vorwurf nicht neu, dass der Blick aus dem Selbst selbst (αὐτός) immer ein sentimentaler Blick auf die Welt sei und anachronistisch: das klagende Subjekt drohe in seinem Sosein zu verhärten.

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