Wozu?

Ja, wozu….

Pause.

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Kommt (oder kommt besser nicht)

Was ich wünsche ist, dass mich jemand im Krankenhaus besuchen mag – bin aber anspruchsvoll und mag weder, dass meine älteste Schwester zwischen Sport und Grillabend unangekündigt reinschneit, um mir eine Telefonaufladekarte aufs Bett zu werfen, noch mag ich die mich bewortduschenden Menschen empfangen.

Geladen

Aber vielleicht mag ich nicht nur in Listen leben, vielleicht reicht es mir nicht, dass Papier oder dieser Computer geduldig sind und Bücher die besten Freunde sein können, vielleicht wollte ich mit Euch leben, und kann mich nur nicht selbst einladen.

Lebensqualität

Ich lebe in Listen, erfreue mich an meinen Kartoffelpaketen aus dem Spezialversand, verliere mich in meinen Spezialinteressenanfällen, die gleich bleiben und sich ändern (zur Zeit Sprachenlernen).

Überlegungen bezüglich „Krankheit, Behinderung, Gesundheitssystem“

Ich möchte nicht anderen die Schuld geben oder mich in die Opferrolle einfinden, und trotzdem ist es immer wieder in meinen Gedanken: was wäre (gewesen), wenn ich mich besser verständlich machen könnte, wenn ich nicht „auch noch“ Autistin wäre – hätte es dann angemessene Behandlungen meiner Krankheiten gegeben, wäre dann alles nie so schlimm gekommen, wo würde ich heute stehen?

Interna und Externa

Ein seltsames Problem: tagsüber zu müde, um richtig wach zu sein, nachts zu müde, um zu schlafen – um Rat Gefragte glotzen mich an, meinen, dies sei jetzt eine „endogene Depression“, soso, guckt mal, was „exogen“ bei mir los ist, da soll ich vor Glück „meinen Namen tanzen“, oder wie?

Tag für Tag

An jedem Tag denke ich: Morgen ist besser, Morgen wird nicht so lang sein, Morgen reiße ich mich mehr zusammen, vielleicht kann ich morgen etwas passieren lassen, das Morgen nicht so lang sein lässt.